Jakob Klein

Geboren: 1978 in Freistadt

Beruf: NMS Lehrer in Schwertberg (Mathematik, Technisches Werken und Sport, Robotik, Talentecoach für Begabungsförderung Bezirk Fr und Pe)

Familie: verheiratet mit Michaela; Kinder Laurent (6) und Scarlett(4)

Hobbies: Garten, Bergsport, Schwimmen, Musik (Gitarre), Lesen, Schwammerlsuchen

Vereine als Spieler: USV Gross Gerungs bis 2003 (Unterliga und 1. Klasse Waldviertel), SC Kirchberg in Tirol 2003-2010 (Gebietsliga, Landesliga und Tirolerliga), FC Kitzbühel 2009/10 (Landesliga und Tirolerliga)

Trainerlaufbahn: Schülerligabetreuer seit 14 Jahren, SC Kirchberg (U13, U15, U16), Askö Schwertberg (U16), Union Naarn (U24 und Co-KM) 2014-2016

Ausbildung: Landesverbandstrainer 2011, geplant B-Lizenz 2017

Ich verbrachte meine Kindheit im Waldviertel in der beschaulichen Ortschaft Thail, einem Ortsteil der Stadtgemeinde Gross Gerungs. Der ortsansässige Fußballverein verfügte zu der Zeit nur über eine Kampfmannschaft und eine Reservemannschaft. Vereinsorganisierten Jugendfußball wie man ihn heute kennt gab es damals noch nicht. Der Fußball spielte sich bei uns noch auf der Straße oder der Dorfwiese ab, oder es wurde einfach stundenlang gegen das Garagentor geschossen. Nach einer überschaubaren Schülerligakarriere begann ich erst mit 13 Jahren mit dem Vereinsfußball, als eine U16 Mannschaft gegründet wurde. Einer meiner ersten großen Trainer und Förderer war der  tschechische Olympiasieger Petr Nemec, der nach dem Fall des Eisernen Vorhanges Spielertrainer in Gross Gerungs wurde und auch im Jugendbereich engagiert war. Ab dieser Zeit stand für mich der Fußball an erster Stelle und alles andere wurde hintenangestellt. Mit 15 Jahren schaffte ich den Sprung in die Reservemannschaft und mit 17 Jahren konnte ich im Kader der Kampfmannschaft in der damaligen Unterliga Fuß fassen. Aufgrund eines Auslandssemesters und den ersten Dienstjahren als Lehrer im 2 Stunden entfernten Wien stagnierte die sportliche Entwicklung und erst mit meinem arbeitsbedingten Wechsel nach Kirchberg in Tirol im Alter von 24 Jahren gab es den nächsten sportlichen Entwicklungsschub. Mit dem SC Kirchberg konnte ich 2 Meistertitel feiern und von der Gebietsliga bis in die Tirolerliga aufsteigen. Ich war Verteidiger, Libero und später Innenverteidiger und beschäftigte mich schon als Spieler sehr viel mit dem Fußball und begann daher zu dieser Zeit auch als Jugendtrainer einer U13 zu arbeiten. Zudem baute ich in Kirchberg eine Schülerligamannschaft auf. Meine letzten beiden Jahre als Aktiver spielte ich beim FC Kitzbühel, wo ich mit meinem Team noch einmal Meister in der Landesliga werden konnte und wieder in der höchsten Tiroler Spielklasse aktiv war. Mit 32 Jahren hängte ich von gröberen Verletzungen verschont geblieben die Fußballschuhe endgültig an den Nagel und machte nach dem Nachwuchstrainer die Landesverbandstrainerausbildung in Tirol. Ich betreute in Kirchberg eine U15 und eine U16 Mannschaft bevor ich 2012 mit meiner Familie nach Schwertberg umzog. Auch hier führte ich die Schülerliga nach 10 Jahren Abstinenz wieder ein. Schon im ersten Sommer 2012 kam ich durch die Seniorenmannschaft mit der Union Naarn in Berührung. Nach einem Jahr des „Ankommens“ in unserer neuen Heimat trainierte ich 2013/14 in Schwertberg die U16 Mannschaft. Im Sommer 2014 besetzte ich den Posten des U24 Trainers bei der Union Naarn. Nach einem halben Jahr mit der U24 übernahm ich ab Winter die Co-Trainer Position bei der Kampfmannschaft unter Trainer Herbert Panholzer. Im Winter 2016/17 legte ich eine Fußballpause ein, da meine Frau eine Ausbildung machte. Im Frühjahr 2017 gab es dann die ersten Kontakte zu Andreas Liedl und Schönau und nach einem ersten Gespräch war schnell klar, dass es passen könnte.

Unser Ziel ist es, vorrangig mit den ortsansässigen Burschen zu arbeiten und ihnen in Schönau ein tolles Umfeld für ihre sportliche Entwicklung zu bieten. Der Verein ist bemüht, sich in allen Bereichen noch besser aufzustellen, um das zu gewährleisten. Einige Schritte wurden in den letzten Jahren schon gemacht und jetzt soll das Ganze noch einmal an Dynamik gewinnen.

Viele Vereine vergeuden immer noch ihre finanziellen Ressourcen, indem sie viel Geld in zugekaufte Spieler und Legionäre aus dem Ausland investieren. Die Erfolge stellen sich dann auch manchmal ein doch irgendwann bricht dieses „Kartenhaus“ zusammen und es gibt oft einen tiefen Fall, da in der Euphorie fast immer auf den eigenen Nachwuchs vergessen wird. Neben dem sportlichen Desaster wird man von den zugekauften Spielern kaum jemanden jemals als Nachwuchsbetreuer, Ordner, Platzwart, Griller etc. haben. Wir wollen hier einen anderen Weg gehen bzw. weitergehen.

Ich bin in Schönau warmherzig aufgenommen worden und ich habe nach zwei intensiven Trainingswochen einen sehr guten ersten Eindruck von diesem bodenständigen, familiär geführten Verein und den Spielern und Personen gewonnen. Jetzt gilt es für uns alle am Platz zu arbeiten und Präsenz zu zeigen. Wir wollen schauen wie weit wir mit der beschriebenen Philosophie kommen können und wir werden versuchen, unser Leistungspotenzial mittelfristig auszureizen.

Mir liegt auch die Reservemannschaft sehr am Herzen und der sehr engagierte Josef Kinzelhofer und ich arbeiten sehr eng zusammen um auch hier in der „zweiten Reihe“ eine Wertigkeit zu schaffen und um die Spieler schon ganz früh abzuholen und sie auf den Weg zu bringen.

Ich freue mich auf die vor uns liegende Zusammenarbeit und wir sehen uns am Sportplatz in Schönau!

 

Klein Jakob

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